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Gesundheitspraxis MendenOlaf Preuss, Heilpraktiker

Schwermetall-Belastungsdiagnostik

Die Schwermetall-Belastungsdiagnostik untersucht, wie viele giftige Metalle und Schwermetalle sich im Körper befinden und ob der Organismus sie auf natürlichem Weg ausscheiden kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Urintest auf giftige Metalle und Schwermetalle im Körper
  • Zwei Urinproben: Morgenurin und eine Probe 2 Stunden nach Chelatbildner-Gabe
  • Kosten im Schnitt 90,– bis 200,– €; gesetzliche Kassen erstatten in der Regel nicht
  • Das Ergebnis zeigt, welche Therapie zur Entgiftung infrage kommt
  • Wiederholung nach 6 Monaten; nicht für jeden geeignet

Was wird getestet?

Der Test vergleicht zwei Urinproben. Er zeigt, welche Metalle Ihr Körper von sich aus ausscheidet – und welche erst dann, wenn metallbindende Substanzen (Chelatbildner) zugeführt werden.

Bekannt ist er auch als Schwermetalltestung, chelatprovozierte Urintestung, Schwermetallintoxikationstest oder Schwermetalluntersuchung.

Wie läuft der Test ab?

  1. Morgenurin

    Die erste Probe wird auf die natürlich ausgeschiedenen Metalle untersucht.

  2. Chelatbildner

    Beim Therapeuten werden dem Körper metallbindende Substanzen, sogenannte Chelatbildner, als Kapseln oder Injektionen zugeführt. Sie binden die Metalle, die dann über die Niere ausgeschieden werden.

  3. Zweite Urinprobe

    Nach 2 Stunden wird die zweite Urinprobe genommen.

  4. Auswertung im Labor

    Spezialisierte Labors werten beide Proben aus. Metalle, die in der zweiten Probe neu auftauchen oder viel stärker ausgeschieden werden als vorher, sind für diesen Menschen die größere Belastung.

Was folgt aus dem Ergebnis?

Anhand des Ergebnisses kann entschieden werden, welche Therapie oder welches Mittel idealerweise zur Entgiftung der Zellen eingesetzt werden sollte. Der Test ist zugleich schon die erste Behandlung einer möglichen Therapieform, der Chelattherapie.

Beim Test können auch Mineralien und Spurenelemente ausgeschieden werden, die der Körper braucht: Kupfer, Eisen, Selen, Zink, Magnesium und Zinn. Diese Stoffe müssen danach wieder zugeführt werden.

Nach 6 Monaten sollte der Test wiederholt werden, um die Ergebnisse zu überprüfen.

Was kostet der Test?

Die Kosten des Schwermetall-Belastungstests belaufen sich im Schnitt auf 90,– bis 200,– €. Das wird in der Regel von den gesetzlichen Kassen nicht erstattet. Einige private Kassen übernehmen hier die Kosten.

Den Test sollten nur qualifizierte, speziell ausgebildete Therapeuten durchführen.

Wer darf den Test nicht machen?

Nicht geeignet ist der Test für Menschen mit:

  • Mineralstoffmangel oder Eisenmangel
  • Herzinsuffizienz
  • Tuberkulose
  • einem akuten Infekt
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Anämie
  • Leberfunktionsstörungen
  • starker Kachexie (Gewichtsverlust)

Bei Nervenerkrankungen können Chelatoren, die Aluminium binden, Schübe auslösen.

Mögliche Nebenwirkungen

Zu den häufigsten möglichen Nebenwirkungen gehören Verdauungsbeschwerden oder Hautausschläge. Manche Menschen haben nach der Einnahme bzw. Infusion evtl. einen unangenehmen Geschmack im Mund, und der Urin riecht einen Tag heftig nach Schwefel.

Wichtig ist, beim Entgiften viel Wasser zu trinken.

Quelle der Texte auf dieser Seite: www.taramax.de

Hintergrund (Quelle: www.taramax.de)

Sind Schwermetalle schädlich für den Körper?

Die Bösewichte der Schwermetalle sind vor allem Palladium, Aluminium, Arsen, Amalgam, Blei und Cadmium. Sie haben in unserem Körper überhaupt nichts verloren. Vor allem das giftigste nichtradioaktive Metall der Welt: Quecksilber.

Diese Schwermetalle verdrängen die guten Spurenelemente und Übergangsmetalle, die unser Körper braucht, durch ihr größeres Atomgewicht und die dadurch erzeugte elektrostatische Anziehung. Die Zellfunktionen werden immer mehr eingeschränkt und es kommt zu Zellfunktionsstörungen. Um zu überleben, schalten die Zellen auf ein „Notprogramm“ um und können somit nicht mehr die Leistung erbringen, für die sie gedacht waren.

Wenn zudem eine Entgiftungsstörung vorliegt, lagern sich die Metalle in verschiedenen Körperregionen ab und können auf Dauer chronische bis bösartige Erkrankungen provozieren. Symptome können u. a. sein: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Infektanfälligkeit, Abgeschlagenheit. Selbst ein unerfüllter Kinderwunsch kann durch eine erhöhte Schwermetallbelastung bedingt sein.

Quelle: www.taramax.de

Wie nehmen wir die Schwermetalle eigentlich zu uns?

Eine der Hauptquellen sind Impfstoffe und die quecksilberhaltige Zahnfüllung Amalgam. Aber die belastenden Stoffe befinden sich praktisch überall.

Zum Beispiel wurden hohe Dosen Quecksilber in Orangensaft gefunden. Praktisch täglich nehmen wir Aluminium durch Deodorants auf. Blei atmen wir z. B. an der Tankstelle ein, es ist in der Nahrung und im Trinkwasser. Cadmium findet sich vor allem in Meeresfrüchten, Zigaretten und Kunststoffen, Kupfer hochdosiert in Trinkwasser (Kupferrohre), Kochgeschirr und Intra-Uterin-Spiralen, Quecksilber in Zahnamalgam, fettem Fisch und Muscheln. Und das ist noch lange nicht alles. Wir können uns also nur bedingt davor schützen.

Was wir tun können, ist zu untersuchen, ob unsere natürliche Entgiftungsfunktion die Metalle ausleitet und welche Schwermetalle in unserem Körper verbleiben und chronische Erkrankungen verursachen können.

Quelle: www.taramax.de

Werden die guten Metalle auch ausgeleitet?

Die Chelatbildner sind schlau und stürzen sich erst auf die Metalle, die an einem Mangel von zwei Elektronen „leiden“. Somit erwischt es erst die „bösen“ Metalle. Jedoch kann es auch dazu kommen, dass Mineralien und Spurenelemente ausgeschieden werden, die unser Körper braucht: Kupfer, Eisen, Selen, Zink, Magnesium und Zinn. Sie sind enorm wichtig für die Energieübertragung unserer Nahrung auf die Atmungsketten der Zellen. So müssen die richtigen Metalle am dafür richtigen Ort andocken können. Nach dem Schwermetall-Belastungstest müssen wir also diese Stoffe wieder zu uns nehmen.

Quelle: www.taramax.de

Was sind diese metallbindenden Substanzen?

Die meistverwendeten Mittel sind DMSA (Dimercaptobernsteinsäure), DMPS (Dimercaptopropansulfonsäure) und EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure) – allesamt künstliche Aminosäuren. Diese haben eine besondere Bindungsaffinität zu giftigen Metallen. Weil die Verbindungen Schwefel enthalten, haben manche Menschen nach der Einnahme bzw. Infusion evtl. einen unangenehmen Geschmack im Mund. Auf jeden Fall riecht der Urin einen Tag heftig nach Schwefel. Das ist ganz normal.

Zu den häufigsten möglichen Nebenwirkungen gehören Verdauungsbeschwerden oder Hautausschläge. Das kommt daher, dass der Körper die Metalle ausscheidet. Wenn man nicht genug trinkt, übernimmt anstatt der Niere die Haut diese Arbeit und es kommt zu vorübergehenden Ausschlägen. Viel Wasser trinken muss man beim Entgiften sowieso.

Die Substanzen durchlaufen den Körper, sammeln alle Metalle ein und machen sie wasserlöslich. Diese Metall-Eiweiß-Komplexe werden ausgeschieden; man sollte nur einen möglichst basischen Urin haben (durch Basenmittel) und viel trinken. Es bleiben keine Reste der Aminosäuren im Körper vorhanden. Bei richtiger Anwendung dieser Produkte und Ausschluss aller Kontraindikationen ist die Chelattherapie meist völlig nebenwirkungsfrei.

Quelle: www.taramax.de

Auf einen Blick

Kosten
im Schnitt 90,– bis 200,– €
Kostenerstattung
in der Regel nicht durch gesetzliche Kassen; einige private Kassen übernehmen die Kosten
Zweite Urinprobe
nach 2 Stunden
Wiederholung des Tests
nach 6 Monaten